Lesen im Gottesdienst

Training für Lektor*innen und Interessoerte

„Verstehst du, was du liest?“ (Apg. 8,30)

Die Lesung im Gottesdienst soll Freude machen. Denen diezuhören und denen die lesen. In vielen Gemeinden über-nehmen ehrenamtliche Lektorinnen und Lektoren die Lesung. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Beteiligung der Gemeinde ander Gestaltung des Gottesdienstes. Wer im Gottesdienst Textevorträgt, braucht Vorbereitung und Übung. Genau hier setztunser Trainingsprogramm an.

Unter kompetenter Anleitung trainieren Sie gottesdienstlichesLese n und sicheres Auftreten. Sie setzen sich intensiv mitdem Lesungstext auseinander. Mit Hilfe von Stimm- und Körperübungen aus Sprecherziehung und Theater entdecken Sie spielerisch die Möglichkeiten Ihrer Stimme. Sie lernen, mit dem Mikrofon umzugehen und arbeiten praxisorientiert an Ihrem Atmen, an Betonung und Lautstärke, an inneren Bildern,an Lebendigkeit und Präsenz. Die Gruppe ist dabei zugleich Schutzraum und kritisches Gegenüber.

Bitte bringen Sie den Lesungstext mit, den Sie demnächst im Gottesdienst vorlesen!

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Fachbereich Gottesdienst und Kirchenmusik im Institut für Aus-, Fort- undWeiterbildung der EKvW statt.

Leitung: Doris Brandt, Dipl.-Sozialpädagogin
Referent: Frank Thomaschewski, Pfarrer, Lektorentrainer und Gottesdienstcoach

ee 2002 221

4. September 2021
15.00 – 19.00 Uhr

anmelden

1 x Samstag, 5 Ustd.

Gebühr: keine
Ort: Lutherhaus, Kemnader Str. 127, 44797 Bochum
max. 10 Personen

Corona in der Seniorenarbeit

Die Corona-Pandemie hat unsere Gesellschaft seit März 2020 fest im Griff. Ältere werden als besonders gefährdet eingestuft und sollen persönliche soziale Kontakte meiden. Doch genau diese Altersgruppe ist besonders von Isolation und Vereinsamung bedroht. Was können Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter in der Seniorenarbeit tun, um Kontakte aufrecht zu erhalten? Wie können Seniorennachmittage umgestrickt werden, damit sie trotz Abstandsregeln gelingen? Was ist noch möglich, wenn selbst die Kirchengebäude zu machen? Und wie schützen Sie als Gruppenleitung Ihre eigene seelische Gesundheit?

Wir tauschen Erfahrungen aus und schauen mit neuen Ideen in die Zukunft. Sie erhalten Themenvorschläge und Hinweise auf interessante Referenten aus unserer Region.

ion Bochum, eine Zusammenstellung von „Neuentdeckungen“ und tauschen uns über Erfahrungen aus.

Leitung: Doris Brandt, Dipl.-Sozialpädagogin

ee 2003 221

13. September 2021
15.00 – 17.30 Uhr

anmelden

1 x Montag, 3 Ustd.

Gebühr: keine
Ort: Haus der Kirche, Westring 26 c, 44787 Bochum

Aktiv mit Stress umgehen - Spielerische Lösungen mit Hilfe von Musik

Kraft schöpfen für den Arbeitsplatz
Fortbildung zur Stress-Resilienz und Burnout-Prophylaxe

Ruhe stellt sich nicht von alleine ein, weil im Hintergrund vieles weiter im Kopf herumspukt oder einen körperlich gefangen hält. Wir begeben uns auf die Suche nach einem eigenen Weg, Phasen innerer Ruhe zu erlangen und zu erhalten (Resilienz, Stress-Kompetenz und Prävention).

Wie können sich Phasen von Ruhe und positiver, angenehmer Anspannung abwechseln? Indem Sie bei etwas wirklich, persönlich und angenehm gefordert sind! Indem Ihre eigenen Stärken und ihre Ideen eine Rolle spielen. Eine Hauptrolle. Bei dem es essentiell ist, dass Sie Sie sind.

Wie soll das gehen?

Wir erzeugen selbst Klänge auf Instrumenten. Dadurch entsteht Resonanz (Mitschwingen mit den eigenen Klängen und den Klängen anderer). Es gilt, zwischen Klängen zu unterscheiden, die Sie gerne aufnehmen wollen (und die Sie sich auch erlauben, anzunehmen) und den Klängen, die Sie gerade nicht gebrauchen können. Dementsprechend setzen Sie aktiv ihre Grenzen. Das dürfen Sie! Beim gemeinsamen Spielen ist es möglich loszulassen und Verantwortung abzugeben. Sie sind nicht alleine für die Gesamtmusik verantwortlich.

Miteinander

Die Musik entsteht zusammen.  Wir erkunden gemeinsam die vorhandenen Klänge, mit exemplarischen Fragestellungen: Welcher Klang löst gerade was aus? Wovon hätte ich gerade gerne mehr? Was kann weg?

Stressabbau, Ent-Lastung

Stress in Form von innerem Druck kann auch über Klang-Aktionen abgebaut werden. Z. B. durch Dampf ablassen, mal auf den Putz oder auf die Pauke hauen. Oder sich mit bestimmten Klängen beruhigen, sanft einhüllen.

Stress-Kompetenz und Prävention

Es gibt keine allgemeingültigen Klänge, die immer und überall einen bestimmten Effekt bei allen Menschen erzielen. Das Angebot setzt aufs Entdecken, sich auf die Suche machen dürfen, ohne dass das Ergebnis schon feststeht.  Sich Spielräume geben, für Experimente etwas wagen, dass auch vielleicht mal was ‚misslingen‘ darf, ohne dass alles ‚kaputt‘ ist! Eigene Vorurteile werden in Frage gestellt, ob das alles so sein muss!

Sie benötigen keinerlei Vorkenntnisse oder Erfahrungen mit Instrumenten!

Leitung: Doris Brandt, Dipl. Sozialpädagogin
Referent: Wolfgang Böhrer, Diplom-Musiktherapeut und Lehrmusiktherapeut (DMtG)

Es können max. 10 Personen teilnehmen.

 

ee 2005 221

29. Oktober 2021
15.00 – 19.00 Uhr

anmelden

1 x Dienstag/5 Ustd.

Gebühr: 55 € (inkl. Getränke u. Leihinstrument)
Ort: Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde Stiepel, Brockhauser Str. 74a, 44797 Bochum

 

„Jetzt bin ich auch mal dran“ – Stressbewältigung in Beruf und Alltag durch Musik

Seminar für Eltern / Pflegende / Um-Andere-Sorgende

Das Angebot richtet sich an Menschen, in deren Lebensalltag es eine große Rolle spielt, sich um andere zu kümmern und Bedürfnisse anderer zu versorgen.

Ziel des Angebotes

ist es, sich aus dem Versorgungsmodus zu lösen. Also darauf abzuzielen, nicht für andere zu sorgen, sondern selbst versorgt zu werden. Und zwar aktiv, indem man sich selbst versorgt. Aktivität ist wichtig. Aktivität steht gegenüber Konsum (‚sich berieseln lassen‘). Der Fokus liegt darauf, eigene Bedürfnisse zu erkennen. Die Wahrnehmung so zu lenken, dass sie sich auf einen selbst richtet.

Beispielhaft können folgende Bedürfnisse eine Rolle spielen:

  • Bedürfnisse nach Gehalten-Werden, Gestützt-Werden, Loslassen dürfen Verantwortung abgeben. Gezielter, selbstbestimmter Konsum.
  • Bedürfnisse nach eigenem Ausdruck Dampf ablassen, Druck abbauen, Mal wo draufhauen (in konstruktivem Rahmen, ist Teil von ‚Musik‘)
  • Bedürfnisse nach Auseinandersetzung Reibung, Spannungen (unter Erwachsenen)
  • Bedürfnisse nach Austausch (unter Erwachsenen)

Methoden und Inhalte:

Wir machen zusammen Musik  mit Instrumenten.  Musikalische oder instrumentale Vorkenntnisse sind nicht erforderlich und auch nicht wichtig. Die Instrumente dienen als Hilfsmittel, eigene Bedürfnisse zu erkennen. Sie sind ebenso Hilfsmittel, die Bedürfnisse zur Geltung zu bringen. Aktives Tun fördert die Selbstbestimmung und Selbstverantwortung. Sie dürfen beim Spielen auf sich selbst gerichtet sein. Der Rahmen des Angebots vermeidet Wertungen, Anforderungen von  außen oder Verpflichtungen gegenüber  anderen. Sie dürfen sich von Leistungsansprüchen lösen, auch ‚aus dem Rahmen fallen‘. Sie müssen niemandem verpflichtet sein, dürfen ohne ‚schlechtes Gewissen‘ selbst für sich tun. Es besteht kein Grund, sich das als egoistisch  oder rücksichtslos vorzuhalten.

Sie benötigen keinerlei Vorkenntnisse oder Erfahrungen mit Instrumenten!

Leitung: Doris Brandt, Dipl. Sozialpädagogin
Referent: Wolfgang Böhrer, Diplom-Musiktherapeut und Lehrmusiktherapeut (DMtG)

Es können max. 10 Personen teilnehmen.

ee 2006 221

12. November 2021
15.00 – 19.00 Uhr

anmelden

1 x Dienstag/5 Ustd.

Gebühr: 55 € (inkl. Getränke u. Leihinstrument)
Ort: Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde Stiepel, Brockhauser Str. 74a, 44797 Bochum

 

Mit starker Stimme sprechen –Stimme, Präsenz, Dynamik im (Sprech)Beruf©

Unsere Stimme gilt als individuelles Instrument, als unsere persönlichste Visitenkarte. Nicht nur Sprechberufler*innen sind auf dieses Instrument angewiesen – auf seinen Klang, seine emotionalen Qualitäten und – seine Pflege.

In Vorträgen und Reden überzeugt ein starker, angenehmer und gesunder Stimmklang. Vor allem eine (etwas) tiefere und entspannte Stimmlage spricht uns an. Die Stimme und ihr Klang drücken aus, wie wir uns fühlen: wohl- oder missgestimmt, in gelöster oder angespannter Stimmung. Lebendiges, stimmschonendes Sprechen in angenehmer, individueller „Ideal“-Stimmlage lernen wir im Kurs kennen.

Übungen zu Betonung, Artikulation, Lautstärke u.a. ergänzen das Sprechtraining. Dazu gibt es wertvolle Tipps zu Gestik, Mimik und Körpersprache. Individuelle Rückmeldungen für jede/n Teilnehmer*in runden das Seminar ab.

Inhalt:

  • Körper und Atem – Grundlage für gutes Sprechen
    Körperwahrnehmung, Raumbezug – Atemübungen
  • Indifferenzlage – die optimale Sprechstimmlage
    Übungen in der Indifferenzlage, Stimme & Geschlecht (ggfs.)
  • Der Ton macht die Musik
    Sprechausdruck & Partnerbezug, Artikulation & Lautstärke

Bitte bequeme Kleidung tragen!

Bringen Sie nach Möglichkeit Texte (Referate, Vorträge o. ä.) mit in 14er Schrift, 1,5 Zeilen-Abstand, max. 1 DIN A4-Seite.

Kurs kann je nach Corona-Lage auch Online stattfinden.

Leitung: Doris Brandt, Dipl.-Sozialpädagogin
Referentin: Anke Ulke, Hörfunkjournalistin, Sprechtrainerin nach DGSS, Pädagogin

ee 2010 221

13. November 2021
 9.00 – 16.00 Uhr

anmelden

1 x Samstag, 8 Ustd.

Gebühr: 90 € (inkl. Seminarunterlagen u. Verpflegung)
Ort: Haus der Kirche, Westring 26a, 44787 Bochum